Kenia-Exkursion 2001 der Universität Trier 

 
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Universität Trier

Fachbereich VI: Geographie/Geowissenschaften

WS 2000/2001

Exkursionsreferat 

Verfasser: Christina Esch


 

Zur Entwicklung der agrarischen Großbetriebe im Hochland von Kenya – Kaffeeplantagen und Ananas-Agroindustrien bei Thika

 

 

 

1. Einleitung

2. Der Kaffeeanbau im Hochland von Kenya

3. Zur Geschichte des Kaffeeanbaues und der Kaffeeverarbeitung

4. Der Ananasanbau

5. Die Ananans-Agroindustrie

Literatur

Internet

 

 

 

1. Einleitung

Neben Tee, Sisal und dem Tourismus ist Kaffee einer der wichtigsten Devisenbringer Kenyas. In Kenya wird hauptsächlich Coffee arabica angebaut. Diese Kaffesorte hat eine ausgezeichnete Qualität und bringt bisweilen sogar höhere Preise als der kolumbianische Kaffee, der beste Arabica-Kaffee Südamerikas. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig im Hochland von Kenya ist die Ananas-Agroindustrie. Durch die Niederlassung der amerikanischen Del Monte Foods Company gehört Kenya weltweit zu den führenden Exporteuren von Ananaskonserven.

 

2. Der Kaffeeanbau im Hochland von Kenya

Arabica gedeiht in Kenya am besten auf vulkanischen Böden in Höhenlagen zwischen 1350 und 1900m, insbesondere östlich des Ostafrikanischen Grabens im Gebiet nördlich und östlich von Nairobi, wo die jährlichen Niederschläge zwischen 760 und 1270 mm schwanken. Von Nairobi aus erstrecken sich die Anbaugebiete über 200 km nach Norden (Nyeri) und – um den südlichen und östlichen Fuß des Mt. Kenya herum – Nordosten bis nach Meru. Weitere Hauptanbaugebiete sind die Distrikte Kisii und Kakamega.

Unter 1400 m wird auch Robusta-Kaffee (vor allem am Victoria-See) und gelegentlich Excelsa-Kaffee angebaut. Beide Sorten haben jedoch nur eine geringe Bedeutung.

Das Aufziehen der jungen Kaffeepflanze bis zur Ernte ist ein langwieriger Prozess. Insgesamt vergehen fast fünf Jahre, ehe der Kaffeebaum trägt. Weitere sieben Jahre dauert es, bis die Bohnen ihre höchste Qualität erreichen. Die Kaffeebaumblüte (kleine weiße Blüten) beginnt mit der langen Regenzeit im April. Der Blüte folgt das Heranwachsen der Beere (etwa 7-9 Monate), die zunächst grün ist und mit zunehmender Reife eine leuchtend rote Farbe annimmt. Haupterntezeit sind die Monate November bis Januar. Das Pflücken der Beeren erfolgt per Hand. Routinierte Kaffeepflücker kommen auf eine Leistung von 80kg am Tag.

Die Aufbereitung der Kaffeebeeren erfolgt in der ersten Phase auf den Plantagen oder den Anlagen der Kleinbauerngenossenschaften, indem durch Einweichen die äußere Schale entfernt und mit Hilfe eines Gärungsprozesses die dünne Saccharinschicht um die Bohne entfernt wird. Danach wird die Bohne noch einmal gewaschen und entweder in der Sonne oder in mechanischen Trocknungsanlagen getrocknet. Die abschließende Bearbeitung der Kaffebohnen erfolgt in Nairobi in einer der modernsten Aufbereitungsfabriken der Welt. Die Bohne wird maschinell aus der sie noch umgebenden pergamentartigen Hülle herausgeschält. Erst nach diesem Verfahren, bei dem auch die Sortierung der Bohnen nach ihrer Größe sowie die Verpackung erfolgt, gilt der Kaffee als gereinigt. Die Versteigerung des Kaffees findet in Nairobi statt. Die Kontrolle über Anbau, Qualität und Vermarktung unterliegt dem Coffee Board of Kenya. (KASPERKOWITZ, 1980, S.111f.). 

Deutschland gehört zu den Hauptabnehmern des kenianischen Kaffees, allerdings ist reiner Arabica-Kaffee zu kostbar, um ihn pur genießen zu können. Er wird in Deutschland vor allem zur Veredelung anderer Kaffeesorten verwendet. (HAGEMANN, 2000, S. 74)

 

3. Zur Geschichte des Kaffeeanbaues und der Kaffeeverarbeitung

 Die ersten Kaffeebohnen wurden von europäischen Missionaren Ende des 19.Jahrhunderts nach Ostafrika gebracht. 1896 erreichten die ersten Kaffeebohnen die St.Austin Mission bei Nairobi. Jedoch pflanzten nur sehr wenige afrikanische Kleinbauern zu dieser Zeit Kaffee an. Europäische Siedler gründeten große Kaffeplantagen im Hochland von Kenya, den sogenannten “White Highlands“, dem Siedlungsgebiet der Weißen. Nach dem Ersten Weltkrieg verstärkte sich die europäische Migration nach Kenya. Die Kaffeeanbaugebiete vergrößerten sich rasch und Kaffee wurde die wichtigste Exportpflanze Kenyas. Die späten 20er und 30er Jahre waren harte Zeiten für Kaffeeanbauer. Durch die Weltwirtschaftskrise sanken die Kaffeepreise. Außerdem wurden die Kaffeeplantagen vermehrt von Krankheiten und Seuchen heimgesucht, wie z.B. dem gefürchteten Kaffeekäfer. Einige afrikanische Kleinbauern vom Stamm der Kikuyu, begannen mit dem Kaffeeanbau, was jedoch von den europäischen Plantagenbesitzern nicht gerne gesehen wurde. Sie argumentierten, dass schlecht geführte Kaffeefelder die idealen Brutplätze für Krankheiten und Seuchen seien. Außerdem fürchteten sie um ihren guten Ruf, der mit dem Export von schlecht verarbeitetem Kaffee ruiniert werden könnte. Nach dem Zweiten Weltkrieg, um 1950, stiegen die Weltmarktpreise aufgrund von allgemeiner Kaffeeknappheit stark an. Eine Expansion der kleinbäuerlichen Betriebe mit Kaffeeanbau setzte ein. Vor allem der Swynnerton-Plan 1954 brachte die Wende im Agrarsektor. Diese Agrarreform war äußerst wichtig, sie hatte nicht nur positive wirtschaftliche Folgen, sondern  auch positive soziale Auswirkungen. Langsam fing ein Umdenken in den Köpfen der Briten an, den Einheimischen wurden mehr Rechte zugesprochen  und der Unabhängigkeitsprozess Kenyas wurde eingeleitet. Die Agrarreform hatte die Intensivierung der Entwicklung der Afrikanischen Landwirtschaft in Kenya zum Ziel. Es sollte vor allem die Landfrage und die Planung der Farmen geklärt werden. Außerdem sollte der Export von Cash Crops erhöht werden. In Bezug auf Arabica-Kaffee sollte die Anbaufläche in kleinbäuerlichen Betrieben folgendermaßen erweitert werden:

 

1953 -------------------------------- 4,000 acres

1958 ------------------------------ 18,000 acres

1963 ------------------------------ 43,000 acres

1968 ------------------------------ 71,500 acres

 

Bis 1958 wurden diese Ziele sogar übertroffen. Mit der Unabhängigkeit 1963 wurde die Entwicklung des Kaffeeanbaus in Kenia noch verstärkt, so dass 1967 schon 300,000 kleinbäuerliche Betriebe Kaffee anbauten. (OLOYA, 1969, S.47f.)

Tabelle1: Entwicklung des Kaffeeanbaus durch afrikanische Kleinbauern in Kenya 1935-1967

 

 

 

 

 

 

(Quelle: OLOYA, 1969, S.48)

 In den 60er Jahren entstanden allerdings neue Probleme in der Kaffeeindustrie. Durch die schnelle Expansion nach dem Zweiten Weltkrieg wurde weltweit ein Überangebot an Kaffee produziert,  so dass die Preise wieder sanken. Als Reaktion darauf unterzeichneten die konsumierenden und produzierenden Länder 1962 das erste Internationale Kaffeeabkommen.

Ab 1966 wurde Kenya Vollmitglied des Abkommens, das die Anbauflächen der Mitgliedsländer entsprechend den Absatzmöglichkeiten beschränkt und die jährlichen Kaffeausfuhrquoten festsetzt. Um eine weitere Steigerung der Kaffeeproduktion zu verhindern, verbot die kenianische Regierung die weitere Erschließung neuer Kaffeeanbauflächen. Im weiteren Verlauf der 60er Jahre war vor allem die coffee berry Disease ein großes Problem, das nur mit verbesserten Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen gelöst werden konnte (ACLAND, 1971, S.59f.). 1979 wurde auf 119.160 ha Kaffee angebaut. 75% dieser Fläche wurde von Kleinbauerngenossenschaften bewirtschaftet, die 62%  der Gesamternte einbrachten. Die Kaffeeanbaufläche auf den Plantagen blieb in den Jahren 1959-1979 weitgehend unverändert, wenngleich die Erträge durch bessere Bewirtschaftungsmaßnahmen beträchtlich zunahmen. (KASPERKOWITZ, 1980, S.110)

 

4. Der Ananasanbau

Die Ananas ist eine krautige, mehrjährige, monokotyle Pflanze und gehört zur Familie der Bromeliaceen. Diese Familie umfasst etwa 50 Gattungen mit einer Vielzahl an Arten, wobei die Ananas comosus zu den wenigen im Boden wurzelnden Gattungen der Bromeliaceen gehört. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal dieser Gattung ist der syncarpe (mit verwachsenen Fruchtblättern) Fruchtstand.

Die Ananas hat einen kurzen, keulenförmigen Stamm, der sich nur zu einem kleinen Teil im Boden befindet. Seine dickste Stelle liegt direkt unterhalb der Spitze. An ihrer gestauchten Sprossachse stehen rosettenartig ca. 60 bis 80, 30-100 cm lange, in der Regel am Rande stachelartig scharf gesägte Blätter. Die Blätter schließen sich an ihrem Blattuntergrund zu einem Becher zusammen, in dem sich Regenwasser und Tau sammeln kann. Die Ananaspflanze hat wie alle Bromeliaceen spezialisierte Zellen zur Wasserspeicherung, so dass die Pflanze ihren Wasserhaushalt in einem bestimmten Umfang selbst regulieren kann (CAM-Typ).

Nach 10 bis 20 Monaten entwickelt sich aus dem Vegetationskegel des Stammes der bis zu 30 cm lange Blütenstiel mit über hundert, in acht Spiralen um den Blütenstandsstiel angeordneten, Einzelblüten. Die Blütenblätter sind purpurblau bis violett und rosagefärbt. Die Blühperiode kann sich bis über drei Wochen erstrecken, da sich die Blüten nacheinander vom unteren zum oberen Teil des Blütenstandes öffnen. Die Blüten gehen ohne Bestäubung zur Fruchtbildung über (sie sind selbststeril). Voraussetzung für die Samenbildung ist daher die Fremdbestäubung, die im allgemeinen von kleinen Insekten oder Kolibris vorgenommen wird. Für Handel und Verarbeitung kommen aber nur samenlose Früchte in Betracht, da bei einer Befruchtung zahlreiche Samen mit einem harten Endosperm zur Entwicklung kommen, die beim Verzehr als störend empfunden werden.

Die Fruchtbildung erfolgt parthenokarp. Aus dem unterständigen Fruchtknoten entwickeln sich Beerenfrüchte, die mit Blütenstandsachse und Tragblättern zu einem fleischigen Sammelfruchtstand (Syncarpium) verwachsen. Nur die vieleckigen abgeplatteten Deckseiten der Einzelfrüchte sind an der Oberfläche des Fruchtstandes zu sehen.

Die obersten Tragblätter der Blütenstandsachse bilden keine Blüten, werden laubartig grün und bilden einen Schopf, der abgeschnitten der vegetativen Vermehrung dient.

Die Scheinfrucht setzt sich aus der verdickten, fleischigen Blütenachse und den aus jeder Blüte gebildeten, miteinander verwachsenen Beeren zusammen. Sie ist von einer mehr oder weniger zylindrischen oder kegelförmigen Gestalt, hat einen Durchmesser von 12-15 cm, eine Länge von 14-18 cm  und ein Gewicht bis zu 5 kg. Ihre äußere Schale, die aus den Resten der Kelch- und Blütenblätter und den Tragblättern der Einzelblüten entsteht,  ist warzig-schuppig, hart, rauh und ungenießbar. Dagegen ist das gelbliche, saftige Fruchtfleisch sehr bekömmlich. Die Fruchtachse bleibt holzig.

Abb.2: Ananasfrucht (Quelle: www.hensle.de)

 

 

 

 

 (Quelle: www.hensle.de)

 Die Ananasfrucht enthält als wesentliche, geschmacksbestimmende Bestandteile Zucker und organische Säuren. Das typische Aroma geht von ätherischen Ölen aus. Die gelborangene Färbung des Fruchtfleischs wird durch Carotin und Xanthophyll bedingt. Im Fruchtfleisch und im Saft ist auch das eiweißspaltende Enzym Bromelin enthalten.

Für den Verbrauch in den Anbauländern dient eine recht große Anzahl lokaler Sorten. Bedeutsam sind aber nur verhältnismäßig wenige Sorten, die sich in fünf Gruppen zusammenfassen lassen: Cayenne, Queen, Spanish, Pernambuco und Perolera. 

Cayenne: Zu dieser Gruppe gehören die Sorten 'Smooth Cayenne', 'Kew', 'Hilo' und 'Baron Rothschild'. Dieser Gruppe, besonders aber der Sorte 'Smooth Cayenne' , kommt die größte Bedeutung zu. Sie ist weltweit die wichtigste Sorte für die Konservenindustrie und die Hauptanbausorte in Kenya. Die Sorten der Cayenne -Gruppe haben einen höheren Zucker- und Säuregehalt als die Sorten der anderen Gruppen. Ihre zylindrisch geformten Früchte sind sehr groß, bis zu 4 kg schwer und faserarm. Sie haben ein hellgelbes, aromatisches Fruchtfleisch.

Von der Konservenindustrie werden Früchte von ca.2 kg bevorzugt. Bei der Verarbeitung zu Scheibenananas bestehen hohe Anforderungen an Größe und Qualität der Früchte, weniger hohe bestehen bei der Verarbeitung zu Ananasstücken. Alle Abfälle (Schalen/Herz) werden zu Saft verarbeitet.

 Ananasstauden bilden nacheinander mehrere Früchte aus, die aber im Laufe eines Vegetationszyklus immer kleiner werden. Die ökonomische Nutzungsdauer einer Staude ist daher nach einem vierjährigen Anbauzyklus nach drei Ernten beendet und es muß neu gepflanzt werden. Die Ananas wird vegetativ durch Seitentriebe vermehrt. Geeignet hierfür sind Schößlinge von der Basis des Stammes. Außerdem werden auch die direkt unterhalb der Fruchtbasis gebildeten Schößlinge, die Blattachselschößlinge und Schößlinge der Fruchtstielbasis verwendet. Kronen werden nur selten als Pflanzmaterial genutzt.

 

 

5. Die Ananans-Agroindustrie                                

In großen Teilen Ostafrikas wird die Ananas in kleinbäuerlichen Betrieben, vorrangig für den Eigenbedarf und für die lokalen Märkte angebaut. Die einzige Ausnahme bildet der Thika District im Hochland von Kenya. Hier hat sich in den 70er Jahren eine bedeutende Konservenindustrie niedergelassen, die amerikanische Del Monte Foods Company. Vulkanische Böden und eine Höhenlage zwischen 1370 und 1750 m bieten ideale Voraussetzungen für den Ananasanbau der Konservenindustrie. Ananas kann zwar bis zu einer Höhe von 2100 m angebaut werden, doch enthalten die Früchte dann sehr viel Säure. Außerdem ist das Wachstum der Pflanzen stark verlangsamt. Unterhalb einer Höhe von 1370 m enthalten die Früchte zu viel Zucker, was zu einer ‚matschigen’ Konsistenz führt, so dass die Früchte für die Konservenproduktion ungeeignet sind. Im Thika District werden große Mengen von Ananas in agraischen Großbetrieben angebaut. Einige kleinbäuerliche Betriebe bauen im Auftrag von Del Monte Ananas an (Kontraktanbau). Allerdings ist der Kapitalaufwand zur Ananasproduktion für die Kleinbauern sehr hoch, da spezielle Düngemittel und Bodenbearbeitungstechniken benötigt werden, um eine hochwertige Ernte zu erzeugen. Del Monte produziert hauptsächlich mit Anbautechniken, die auch in Hawaii angewandt werden. Allerdings wurde eine Forschungsstation bei Thika eingerichtet, die eine Verbesserung des Anbaus hinsichtlich der kenianischen Bedingungen erforscht. Verarbeitet wird die Ananas in den Konservenfabriken bei Thika und Machakos. Wichtig ist auch der Frisch-Markt in Nairobi, wo die Früchte für den lokalen Markt oder für den Export nach Europa gehandelt werden. (ACLAND, 1971, S.142).

Die Arbeitsmöglichkeiten in den Großbetrieben sind für die umliegende Bevölkerung sehr bedeutsam. Vor allem in Jahren schlechter Ernte ist es wichtig, dass die Bewohner der umliegenden Siedlungen auf eine Saisonarbeit in den Großbetrieben ausweichen können. Alternative Arbeitsplätze bietet die Konservenfabrik in Thika, wobei die Konkurrenzsituation, vor allem aufgrund vieler Arbeiter aus Nairobi, hier sehr hoch ist.  (JÄTZOLD, 1979, S.13)

 

Land

 

Export von Ananaskonserven

Land

Export von Frischananas

 

Weltexport  (1000t)

davon in % aus:

 

753

 

Weltexport (1000t)

davon in % aus:

 

546

 

 

Thailand

Phillipinen

Rep.Südafrika

Kenya

Malaysia

Singapur

China

Mexico

Swaziland

Martinique

 

 

36,7

23,9

6,8

5,7

5,6

5,3

4,1

1,5

1,3

1,1

 

 

Elfenbeinküste

Phillipinen

Honduras

Mexiko

Brasilien

Malysia

Niederlande

China

Frankreich

Kenia

 

 

30,4

29,5

5,5

3,3

2,7

2,4

1,8

1,7

1,7

1,3

Abb.4: Export von Ananaskonserven und frischer Ananas (FAO 1988) (Quelle: www.hensle.de)

Über den Welthandel mit Ananaskonserven, frischen Ananas und Ananassaft sind nur unzureichende Teildarstellungen und Schätzungen vorhanden. 1970 wurde der Eigenverbrauch der Anbauländer auf zwei Drittel der gesamten Weltproduktion an Ananas geschätzt. Vor allem die USA, Brasilien und Australien haben einen sehr hohen Eigenverbrauch. Diese Länder sind - im Vergleich zu ihrer Produktionsmenge- nur im geringen Umfang am Export von Ananaskonserven beteiligt. Die bedeutendsten Exportländer sind Thailand, die Phillipinen, die Rep. Südafrika, Kenya und Malysia. (www.hensle.de)

 

 

Literatur:

ACLAND; J.D.(1971): East African Crops

JÄTZOLD; Ralph (1979): Agro climatic conditions for land use in the settlement areas east of 

                                           Thika.- Materialien zur Ostafrikaforschung. Trier

KASPERKOWITZ; Karl (1980): Feldstudie Kenia, Bd.3 Land und Forstwirtschaft,

                                                      Fischerei.- Statistisches Bundesamt Wiesbaden

OLOYA, J.J. (1969): Coffee, Cotton, Sisal an Tea in the East African Economies.-Nairobi

Internet:

 www.hensle.de

 

 

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